Konzeption

Konzeption Quo Vadis - 2010

 

1. Einleitung

Kinder- und Jugendarbeit ist ein Arbeitsfeld, das ständigem Wandel und Neuorientierung unterworfen ist, so auch die offene Kinder- und Jugendarbeit im Quo Vadis. Leider wird die offene Kinder und Jugendarbeit als ernstzunehmendes pädagogisches Handlungsfeld von der Öffentlichkeit oft unterschätzt, umso wichtiger ist es uns, sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten, Zielen und Grenzen der pädagogischen Arbeit auseinanderzusetzen.

Mit diesem Konzept begeben wir uns auf den Weg in die Zukunft. Es soll uns zielführendes Verhalten ermöglichen und eine Identifikation mit der Zielgruppe erlauben. Im Mittelpunkt steht hierbei, lebensweltorientiert auf die heutigen Bedingungen des Aufwachsens einzugehen und jungen Menschen Hilfsangebote und Anhaltspunkte zur Aneignung von heutigen Lebenswelten und zur Förderung ihrer persönlichen Entfaltung zu dienen.

Dieses Konzept verlangt nach ständiger Evaluation, ist als Arbeitsvorlage zu verstehen und soll uns weitläufig zu einer Kinder- und Jugendarbeit führen, die auf die Veränderungen der Gesellschaft reagieren kann.

 

2. Rahmenbedingungen

In den folgenden Ausführungen wollen wir einen Eindruck von den Bedingungen der offenen Kinder und Jugendarbeit in Billstedts Ortsteil Öjendorf geben.

2.1 Die Trägerschaft

Der Verein Spielepark e.V. wurde vor 11 Jahren auf eine Initiative hin von Mitarbeitern der Jugend- und Drogenhilfe Hamburg gegründet. Ziel des Vereins ist es Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aufgrund sozialer Probleme und/oder ihrer Persönlichkeitsstruktur von der Teilhabe am sozialen Netz ausgeschlossen sind, zu unterstützen. Um das zu erreichen kooperiert der Verein mit diversen Trägern der Kinder-, Jugend- und Drogenhilfe und schafft so verschiedene niedrigschwellige Angebote. Eine enge Vernetzung mit Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Drogenhilfe im Großraum Hamburg ist grundlegend für unsere Arbeit.

2.2 Sozialraumbeschreibung

Das Quo Vadis liegt im Wohnquartier Öjendorf und gehört zum Stadtteil Billstedt. Der Anteil der Hartz IV Empfänger liegt über dem Hamburger Durchschnitt. Oft erhalten sie Transferleistungen bereits in der 2. oder sogar 3. Generation. Der Anteil von Anwohnern mit Migrationshintergrund liegt bei ca. 23%. Insbesondere der Anteil von Sinti ist im Vergleich zu anderen Hamburger Stadtteilen hoch.

Der Stadtteil Billstedt ist geprägt durch das Nebeneinander von sozial stabilen Einfamilienhaus- Haushalten und sozial schwächeren Haushalten in den Gebieten des sozialen Wohnungsbaus mit einem hohen Anteil von Transferleistungs-Empfängern. Diese Aussage trifft ebenso auf den Ortsteil Öjendorf zu, in welchem sich das Quo Vadis befindet.

Angebote für Kinder und Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich bieten die Gesamtschule Öjendorf, das Kurt-Körber-Gymnasium, den Schulkinder-club Öjendorfer Höhe, das Mehrgenerationenhaus in der Kirchengemeinde sowie den Sportverein SC Vorwärts-Wacker 04.

2.3 Zielgruppe

Unsere Zielgruppe ist in erster Linie die Gruppe der Schulkinder von 10-16 Jahren (die sogenannten „Lückekinder“). Der Begriff „Lückekinder“ ist aus dem Umstand entstanden, dass ein Teil dieser Altersgruppe für den Kindergarten, den Schulhort und anderen typischen Angeboten für Kinder zu alt sind und für Jugendclubs oft noch zu jung und deswegen von den „Älteren“ nicht akzeptiert werden bzw. das Angebot von typischen Jugendclubs an ihren Bedürfnissen vorbei geht.

Natürlich gehört zu dieser Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen auch deren Eltern, die jederzeit die Möglichkeit haben die Einrichtung zu besuchen und ggf. Einzelgespräche in Anspruch nehmen zu können.

 

3. Konzeptionelle Inhalte

Nachfolgender Abschnitt soll als Grundlage und Orientierung für das gegenwärtige und zukünftige pädagogische Handeln im Quo Vadis dienen. Es orientiert sich an den Globalrichtlinien der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Aus ihnen können Aktivitäten abgeleitet werden, die regelmäßig reflektiert und falls erforderlich im Sinne der Förderung von Kindern und Jugendlichen verändert werden.

3.1 Konzeptionelle Grundlagen

Kinder und Jugendliche werden darauf vorbereitet ein gemeinschaftsfähiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Zur Durchsetzung der pädagogischen Zielsetzungen der jugendamtlichen Globalrichtlinien werden im Quo Vadis folgende Arbeitsschwerpunkte umgesetzt.

  • „offenes Haus“: Angebote, die sich an den situativen Bedürfnissen und Interessen der der Besucher orientieren. Dabei werden nachmittags vorzugsweise die der Kinder von 10-16 Jahren und in der Abendstunden die der Jugendlichen und Jungerwachsenen berücksichtigt
  • Interessengruppen in den Bereichen Sport, Spiel, Kochen, künstlerische, musikalische und handwerkliche Tätigkeiten
  • Projektbezogene Gruppenarbeit (u.a. sucht- und gewaltpräventiv)
  • Besuch von Veranstaltungen außerhalb der Einrichtung und im Sozialraum
  • Ausrichtung von Festen und themenbezogene Veranstaltungen
  • Einzelfallhilfe in schulischen, familiären und individuellen Problemsituationen durch Einzelgespräche bzw. beratende Gespräche, Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und anderen Einrichtungen

Alle genannten Angebote unterliegen dem Grundprinzip der bedürfnisorientierten Kinder-und Jugendarbeit. Die Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen bei der Auswahl der konkreten Inhalte und deren Durchführung ist entsprechend unserer pädagogischen Zielsetzung unerlässlich.

3.2 Ziele und Auftrag

Das Quo Vadis ist in erster Linie ein Bildungszentrum zur Erlangung sozialer, kultureller, lebenspraktischer und leistungsrelevanter Kompetenzen nach den Prämissen Bildung, Betreuung und Erziehung. Bildung ist keine exklusive Angelegenheit der Schule. Bildung ist eine Lebensaufgabe, die nicht auf unmittelbar verwertbares Wissen oder berufsverwertbare Fertigkeiten zu reduzieren ist. Sie beinhaltet ebenso die Aneignung sozialer Kompetenzen, die es insbesondere ermöglichen, verantwortlich zu handeln und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Im Mittelpunkt dieses pädagogischen Auftrages stehen die Rechte, Bedürfnisse und Förderbedarfe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Ziele richten sich nach der konkreten Lebenssituation der Familien im Einzugsgebiet. Die Offene Kinder-und Jugendarbeit bietet neben freizeitpädagogischer Arbeit auch pädagogische Beratungsangebote.

Aufgabe der Offenen Kinder-und Jugendarbeit ist es,

  • Prozesse einzuleiten/ zu begünstigen, die das einzelne Kind und den Jugendlichen befähigen, seine Situation und die sie bestimmenden Faktoren erfahren und verstehen zu lernen
  • Beiträge zur Auflockerung festgefahrener Verhaltensmuster zu leisten und dadurch eine Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten und die Befähigung zur Entwicklung von Handlungsalternativen zu ermöglichen.
  • Solidarisches Handeln und solidarische Bewältigung von Konflikten zu fördern.
  • Möglichkeiten der Selbstbestimmung und -organisation durch die Kinder und Jugendlichen vorzuhalten
  • gegen Selektionsmechanismen, die besonders Kinder und Jugendliche aus unterprivilegierten und anderen Kulturkreisen benachteiligen, anzuarbeiten.
  • durch spezielle Angebote und Programme eine starke Bezogenheit zu anderen Lebensbereichen herzustellen.

Durch die pädagogische Arbeit im Quo Vadis sollen dem Kind bzw. dem Jugendlichen Hilfen gegeben werden, sich unter den gegebenen persönlichen und sozialen Voraussetzungen bestmöglich zu entwickeln, d.h. Zu einem möglichst glücklichen, kritikfähigen und eigenverantwortlich handelnden Menschen.

Die verschiedenen Angebote und das pädagogische Handeln der Mitarbeiter sollen folgenden konkreten Zielsetzungen zur Persönlichkeitsentwicklung dienen:

  • Förderung des Selbstbewusstseins, der Kreativität, des Sozial- und Problemlösungsverhalten der Kinder und Jugendlichen
  • Förderung von Toleranz und Verständnis gegenüber ausländischen bzw. Kinder und Jugendliche anderer Kulturen und Religionen, sowie deren Integration in den Stadtteil
  • Minderung der Benachteiligung von Mädchen und Jungen bzw. Förderung der Chancengleichheit (Gender-Mainstreaming)
  • Förderung der Generationsübergreifenden Kommunikation zwischen den Bewohnern des Stadtteils
  • Förderung von Verantwortungsbewusstseins und demokratischem Verständnis
3.2.1. Vernetzung

Aus pädagogischer und sozialräumlicher Sicht gibt es einen Verbesserungsbedarf in Bezug auf Vernetzung von jugendhilferelevanter Einrichtungen. Bisher findet eine Kooperation mit der Gesamtschule Öjendorf statt. Geplant sind weitere Kooperationen mit Schulen und sozial-infrastrukturell relevanten Projekten und Einrichtungen. Wir übernehmen eine Brücken- und Vernetzungsfunktion zwischen unserer Zielgruppe und vorhandenen Beratungsstellen, sozialen Institutionen und Dienstleistungen. Schwellenängste sollen durch unsere Begleitung abgebaut und wichtige Kontakte möglich werden.

Unsere Kooperationspartner sind die GSÖ, VAMOS, STOB, ASO, die Jugend- gerichtshilfe IGLU, das Missionswerk der Roma und Sinti, das Guttempler Bildungswerk, das Diakonische Werk Hamburg.

3.2.2 Beziehungsarbeit

Durch die Zunahme sozialer, wirtschaftlicher und psychischer Belastung entstehen für Jugendliche oft zusätzliche Orientierungsschwierigkeiten, welche die Identitätsentwicklung der Jugendlichen beeinträchtigen. Spezielle Aufmerksamkeit gebührt dabei den gesellschaftlich benachteiligten Gruppen (insbesondere den Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosen, Suchtgefährdeten etc.) Der sozialpädagogische und animatorische Ansatz der offenen Jugendarbeit richtet sich vor allem auf diese sozial schwächere Gruppe und zeigt diesen mögliche Wege der Lebens-, und Problembewältigung auf.

Kinder und Jugendliche mit psychischen und/oder sozialen Problemen werden befähigt schwierige Lebenssituationen selbstständig zu bewältigen. Durch das Schaffen und Pflegen von stabilen und vertrauensvollen Beziehungen findet eine gesunde Sozialisation statt.

3.2.3 Prävention und Unterstützung

Indem regelmäßiger Kontakt zur Zielgruppe besteht, werden verbindliche soziale Netze geschaffen. Auf dieser Vertrauensbasis wird es möglich die Probleme und Konflikte Jugendlicher frühzeitig zu erkennen und entsprechende Schritte zu deren Lösung einzuleiten. Gegenseitige Toleranz und Wertschätzung, Stärkung der vorhandenen Ressourcen und des Selbstwertes sowie das Fördern gewaltloser Konfliktbewältigung bildet die Basis unserer Arbeit.

Wir ermöglichen die Teilnahme an Projekten in Kooperation mit STOB, Guttempler Bildungswerk und dem Büro für Suchtprävention. Letztere sind die Initiatoren des Projekts „Kunstrausch“. „Kunstrausch ist ein Zusammenschluss künstlerischer Projekte für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren. Mit Hilfe kreativer Ausdrucksformen, wie z.B Filmen, Musizieren oder Malen, können die Teilnehmer einen neuen „Kick“ erleben und für sich als Alternativer (zu anderen Rauscherfahrungen) wahrnehmen.

3.2.4 Partizipation

Partizipation bedeutet eine freiwillige Machtabgabe und gleichzeitig eine hohe Verantwortlichkeit der Erwachsenen. Es genügt nicht den Kindern und Jugendlichen Entscheidungsspielräume einzuräumen und sie dann damit alleine zu lassen. Die Entwicklung notwendiger Partizipationsfähigkeiten muss aktiv gefördert und unterstützt werden. In §8 des Kinder-und Jugendhilfegesetz heißt es auch:

„Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen.“

Natürlich fordert das eine hohe Verbindlichkeit von uns, da wir uns darüber klar sein müssen, welche Entscheidungsmöglichkeit die Kinder- und Jugendlichen tatsächlich haben (sollen), und wir diese offen legen müssen. Selbstverständlich kann die Umsetzung einer gemeinsam getroffenen Entscheidung scheitern. Aber zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung sollte es eine realistische Chance zur Realisierung innerhalb eines für die Kinder und Jugendlichen überschaubaren Zeitpunkt geben. Klappt es dann nicht, sollten gemeinsam die Gründe dafür transparent gemacht werden.

Einzelne oder bestehende Gruppen von Kindern und Jugendlichen werden von uns bestärkt und begleitet in Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein, während Projekten, oder an besonderen Veranstaltungen (Partys, Kulturfeste etc.) teilzuhaben, d.h. durch aktives Mitarbeiten mitzubestimmen und mitzuentscheiden. Die Inhalte und Prozesse sollen von den Kindern und Jugendlichen selbst bestimmt und entscheidend beeinflusst sein, dabei aber von den sozialen und pädagogischen Kompetenzen unserer Mitarbeiter begleitet werden.

3.2.5 Ernährung

Der Anteil der Familien und insbesondere der alleinerziehenden Elternteile, die unter oder an der Armutsgrenze leben ist in unserem Stadtteil sehr hoch und steigt weiterhin. Das hat u.a zur Folge, dass die Anzahl der übergewichtigen Kinder steigt, da es einen Zusammenhang zwischen relativer Armut und ausgewogener Ernährung gibt. Kinder aus finanziell schwachen und oft auch gleichzeitig aus sozial schwachen Familien haben nicht nur häufiger unter Übergewicht zu leiden, sondern haben auch schlechtere Zähne als Kinder aus wohlhabenderen Familien, leiden öfter unter Hyperaktivität und Konzentrationsschwierigkeiten.

Der Grund dafür ist nicht nur im geringen Einkommen, sondern auch in einer andauernden Fehlernährung zu suchen. Heute ist das Angebot an Lebensmitteln groß und nicht alles, was in den Supermarktregalen liegt, trägt zu einer genussreichen und vollwertigen Ernährung bei. Fertiggerichte und Fastfood dominieren in vielen Familien den Speiseplan. Grundlagen für das spätere Essverhalten werden in der Kindheit gelegt. Deswegen ist es wichtig, die Ernährung von Beginn an auf eine gesunde Basis zu stellen.

Daher ist es unser Anliegen, Kinder und Jugendliche, die bereits in der zweiten oder dritten Generation von Transfer-Leistungen leben, Wissen über gesunde Ernährung und gesundes Kochen zu vermitteln. Wir vermitteln mit unserem Angebot den Kindern und Jugendlichen ein neues Gefühl für frische Lebensmittel, gesunde Ernährung und Freude an selbst zubereiteten Gerichten, sowie das fröhliche und gemeinschaftliche Erlebnis einer zusammen eingenommenen Mahlzeit.

Wir bieten in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Öjendorf den Neigungskurs „Bistro“ an, in dem die teilnehmenden Kinder gemeinsam Kochen und Essen (mehr dazu in Punkt 4.1 Angebots-und Programmstruktur). Auch bieten wir im Rahmen eines Schulpraktikums, das Kindern und Jugendliche in unserer Einrichtung absolvieren können, u.a die Möglichkeit gesundes Kochen zu erlernen.

3.2.6 Geschützter Raum

Eine pädagogische Einrichtung muss allen Besuchern einen angstfreien Zugang und einen geschützten Raum garantieren. Die Abläufe, Ereignisse und die Atmosphäre in der Einrichtung werden durch die Anwesenheit und die Einflussnahme der anwesenden pädagogischen Kräfte mitbestimmt. Diese tragen Verantwortung für die Rahmenbedingungen. Eine Klarheit in der Struktur des Alltags und verbindliche Regeln für alle, lassen eine geschützte Atmosphäre entstehen. Regeln bieten Orientierung und sind Grundlage für ein friedfertiges Miteinander. Es ist die dringliche Aufgabe der Pädagogen unmissverständlich und zeitnah und Normen verdeutlichend auf Regelbrüche zu reagieren.

 

4. Leitgedanken zur Umsetzung und Methoden

Im Folgenden möchten wir einen Überblick über unsere konkreten Pläne und den Stand ihrer Umsetzung geben.

4.1 Angebots- und Programmstruktur

Das Potential einer Clique oder Gruppierung kann genutzt werden um gemeinsame Projekte zu entwickeln. Auch können unsere Beobachtungen im sozialen Umfeld der Zielgruppe dazu beitragen bestimmte Veranstaltungen oder Projekte zu initiieren. Durch den innovativen Charakter der Projektarbeit ist eine größere Spontaneität und Flexibilität möglich. Aktuelle Themen können wirkungsvoll und kreativ aufgegriffen werden. Auch wird den Jugendlichen so eine Plattform geschaffen, ihre Interessen durch Eigenengagement im Rahmen eines Projekts zu verwirklichen, nach außen zu tragen und ein Endprodukt daraus hervorkommen zu sehen. Gleichzeitig erleben sie die Entwicklungsprozesse, welche durch das Eingebunden sein in eine Gruppe entstehen.

Unsere Einrichtung bietet Neigungskurse in Kooperation mit der GSÖ an. Diese finden einmal wöchentlich in unseren Räumlichkeiten statt (Mittwoch, von 14.30-16.00 Uhr). Diese Neigungskurse haben folgenden Inhalt:

  • Hip Hop
  • Bistro
  • kreatives Handarbeiten

Das Projekt „Hip Hop“ gliedert sich in mehrere Blöcke, Graffiti, Break Dance und Hip Hop Dance. Bisher realisiert sind davon der Graffiti Kurs, der Break Dance Kurs und der Rap Kurs.

Im Projekt „Bistro“ wird das Thema gesunde Ernährung aufgegriffen. Die Teilnehmer lernen in der Gruppe etwas über eine vollwertige und gleichzeitig preisgünstige Ernährung durch gemeinsames Planen, Einkaufen und Kochen.

Im Projekt „kreatives Handarbeiten“ ist der Fantasie der teilnehmenden Kinder keine Grenzen gesetzt.Die maximale Teilnehmerzahl ist in jedem der Kurse auf 10 festgelegt, um eine optimale Betreuung und Förderung zu ermöglichen.

Zukünftig angedacht und/oder bereits in Planung sind folgende Punkte:

  • Hausaufgabenhilfe, geleitet von Schülern höherer Klassen
  • regelmäßige Mädchengruppe (nach Bedarf)
  • regelmäßig stattfindende Disco
  • Ferienreisen (1x jährlich)
  • Besuch von Veranstaltungen im Bereich Kultur (Museen, Oper, Theater, Zirkus)
  • Klavierunterricht
  • Fahrradwerkstatt
  • Kooperation mit Pfadfindergruppe
4.2 Räumlichkeiten zugänglich machen

Bestehende Treffräumlichkeiten möchten wir vielseitiger nutzbar machen, d.h. Nachbarschaftstreffs, Interessengruppen von Jugendlichen, Muttergruppen und der Treffen der deutschen Sintis werden ermöglicht und im Besonderen einzelnen Gruppierungen zur eigenverantwortlichen Nutzung zur Verfügung gestellt. Bisher stellt das Quo Vadis einmal die Woche der Sinti Gemeinde seine Räumlichkeiten für ihren Gottesdienst zur Verfügung. Einmalige Raumvermietungen für Kindergeburtstage sind angedacht.

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