Der Entzug

Der Ausweg aus den Drogen

Drogen – ein Teufelskreis

Regelmäßiger Drogenkonsum kann vieles zerstören und man sollte es nicht verdrängen. Wird man zum Beispiel mit Drogen hinterm Steuer erwischt, verliert man seinen Führerschein und gefährdet nicht nur sich sonder auch andere Verkehrsteilnehmer. Man könnte auch wegen eines Drogendeliktes seinen Job verlieren und findet dann keinen neuen Job, weil man mit den Vorurteilen  eines „Drogenkonsumenten“ belastet ist, was für einen selbst keine besonders gute Werbung darstellt.
Was dann passiert ist klar:  Man verdient kein Geld, kann seine Familie nicht halten und landet irgendwann auf der Straße. Dort verfällt man in Depressionen, will neue Drogen zum Vergessen und wird kriminell. Und irgendwann landet man im Gefängnis.

Woran merkt man , dass man ein Drogenproblem hat

Oft denkt man an den nächsten Rausch, kurz nach Abklingung der Wirkung. Das Gehirn möchte die ganze Zeit über im Rauschzustand sein. Deshalb ist es sehr schwer auch nur einen Tag ohne den Konsum von Drogen auszukommen. Meistens nimmt man selber aber gar nicht war oder verdrängt es, dass man ein Drogenproblem hat.

Die Kontaktaufnahme der Arztpraxis

Viel zu lange glaubt ein Drogenkonsument er hätte seinen Konsum unter Kontrolle und setzt seine Arztpraxis oder den Arzt seines Vertrauens viel zu spät in Kenntnis der Sucht. Meistens geschieht das nicht mal mehr und der Konsument bricht auf offener Straße zusammen oder gelangt auf andere Wege ins Krankenhaus. Da sich die Drogensüchtigen meist zurückziehen und jeden Kontakt zur Außenwelt abbrechen oder es ist im Umfehlt bekannt aber niemand unternimmt etwas gegen den ständigen Konsum. Erst wenn Familie, Bekannte oder Freunde sich zu diesen Personen durchringen und sie sich eingestehen, dass sie ein Problem haben kann ihnen geholfen werden.

Der körperliche Entzug

Werden dem Körper keine Medikamente mehr zugefügt werden, dauert der Entzug zum Beispiel bei Heroin nur drei bis vier Tage. Allerdings ist man nur physisch von der Droge weg, das Gehirn hat immer wieder das Verlangen nach der Droge. Deshalb werden Drogensüchtige in Spezial-Kliniken betreut und behandelt.
Die Droge wird im totalen Entzug abrupt abgesetzt, da aber bei dieser Entzugsart  keine Medikamente mehr zugeführt werden ist es für den Körper sehr schwer sich an das „Clean“ sein zu gewöhnen treten oft Entzugserscheinungen auf. Darunter sind zum Beispiel Schwächung des Herzkreislaufesystemes, Schwitzen und Zittern, Übelkeit und Erbrechen. In besonderen Fällen kann es zu epileptischen Anfällen kommen.

Für einen ehemaligen Suchtabhängigen sowohl bei Drogen – als auch bei Alkoholsucht – können kleinste Mengen der Droge zu Rückfällen führen.